Salzburg
Altstadt
Südlicher Charme mit barocker Fröhlichkeit
Seit dem 11. Jahrhundert wird
die Stadt Salzburg von der Festung Hohensalzburg beschützt. Längst
ist die mittelalterliche Burganlage selbst schützenswert. Gemeinsam
mit der Altstadt wurde sie 1997 in die UNESCO-Liste des
Weltkulturerbes aufgenommen.
Der Weltreisende Alexander von
Humboldt schrieb 1804: "Die Gegenden von Salzburg, Neapel und
Konstantinopel halte ich für die schönsten der Erde."
Die barocke Fröhlichkeit der
Stadt, ihr südlicher Charme wirken geradezu italienisch. Nach dem
Willen der Erzbischöfe des 16./17. Jahrhunderts sollte das
mittelalterliche Städtchen in ein deutsches Rom verwandelt werden.
Die besten Künstler Italiens wurden nach Salzburg geholt.
Der berühmteste Sohn der Stadt,
Wolfgang Amadeus Mozart, hat zwar den Erzbischöfen früh den Rücken
gekehrt, doch der Geist Mozarts ist heute noch in der Festspielstadt
allerorts spürbar.
Daten &
Fakten
UNESCO-Ernennung: 1996
1077 Bau der Festung
Hohensalzburg
1495-1519 unter Erzbischof
Leonhard von Keutschach weiterer Ausbau der Hohensalzburg
1600-19 Neubau der
Fürstbischöflichen Residenz
1628 Weihe des Doms
1656-1723 Johann Bernhard
Fischer von Erlach
ab 1690 Tätigkeit Fischer von
Erlachs für den Erzbischof Johann Ernst Graf Thun
1694-1705 Bau der
Dreifaltigkeitskirche
1699-1705 Bau der
Ursulinenkirche
1709/10 Gestaltung des
Hochaltars der Franziskanerkirche
27.01.1756 Geburt von Wolfgang
Amadeus Mozart
1887 Geburt des Schriftstellers
Georg Trakl
1892 Einrichtung einer Seilbahn
zur Hohensalzburg
1924-26 Umbau des Hofmarstalls
zum Kleinen Festspielhaus |